Förderung 2009

Sportler erlaufen hohen Betrag für das Linzer Krankenhaus

Hüftarthroskopie in Schlüssellochtechnik

Neugeräte ergänzen das Behandlungsspektrum im Krankenhaus Linz

Alle drei Abteilungen des Franziskus Krankenhaus Linz profitieren von den Neuanschaffungen, die der Förderverein des Krankenhauses in diesem Jahr wieder ermöglicht hat. Für 40.000 Euro werden vier moderne Geräte zum Einsatz kommen, die den neuesten Behandlungsstandards entsprechen. „Ich freue mich, dass damit den Ärzten die Arbeit erleichtert und die Qualität der Behandlung auf dem bekannten hohen Niveau gehalten wird“, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins, Hans-Günter Fischer. Die finanziellen Mittel stammen in der Hauptsache aus den Einnahmen des Rheinhöhenlaufs, von Mäzenen und aus Sponsoren- und Mitgliedsbeiträgen.

Bernd Hillen, als Vertreter des Hauptsponsors des Rheinhöhenlaufs, Birkenstock Orthopädie GmbH & Co. KG, war bei der Übergabe anwesend ebenso wie die Chefärzte Dr. med. Dieter Altmann, Chirurgie, Dr. med. Stephan Adam und Priv.-Doz. Dr. med. Selcuk Tasci, Innere Medizin, sowie Dr. med. Mathias Braukmann, Anästhesie. In der Inneren Abteilung, die in diesem Jahr am stärksten berücksichtigt wurde, werden mithilfe der neuen Kälte- und Hitzesonden gut- und bösartiges Gewebe in Bronchien und Lungen behandelt. Es handele sich dabei um eine hochmoderne Ergänzung des vorhandenen Repertoires, sagte Tasci. Die Kältemethode wird vorrangig bei empfindlichem, stark blutendem Gewebe eingesetzt, während die Hitzemethode bei Gewebe eingesetzt wird, das zerstört werden soll. „Bei der Kältetechnik handelt es sich um eine elegante Methode, die in der Region nirgendwo sonst zu finden ist“, erklärte Adam. Sie ermögliche ein blutarmes Operieren.

Auch das Instrumentarium zur Hüftarthroskopie, das die Chirurgen nutzen werden, eröffnet für den Patienten völlig neue Möglichkeiten und ist in der Region einmalig. Das, was bislang nur am Knie möglich war, kann jetzt auch zur Behandlung der Vorstufen der Hüftarthrose genutzt werden. Neuentwickelte, gewinkelte Optiken und Instrumente machen es möglich, auch das Hüftgelenk zu spiegeln und Knorpelschäden, aber auch andere Erkrankungsformen in Schlüssellochtechnik zu behandeln. „Das Gute und Neue an dem Gerät ist, dass es mobil zu nutzen ist“, freute sich Braukmann über das Geschenk des Fördervereins an die Anästhesie. Das moderne Beatmungsgerät kann bis zu sechs Stunden innerhalb des Krankenhauses transportiert werden und steht auch bei ambulanten Behandlungen zur Verfügung.

Der Rheinhöhenlauf, der für das Krankenhaus und seine Patienten so viel Gutes bringt, findet in diesem Jahr am Samstag, den 25. September statt, verkündigten zum Abschluss die Vertreter des Organisationsteams, Wolfgang Gemein und Paul Brüning.

 
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