Wettkampfernährung

Streckenrekord beim 8. Rheinhöhenlauf

Kenianer Eavans Kipkoech Korir läuft den Halbmarathon in 1:03:18 Stunden

VETTELSCHOSS
.  Der 8. Rheinhöhenlauf bot erneut allen Beteiligten ein ereignisreiches Lauferlebnis. Der Dorint-RUN50 war mit 150 Plätzen komplett ausgebucht, zum Halbmarathon Rheinhöhenlauf hatten sich 1175 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Die 81-jährige Ursula Schmitz kommt nach 2:50:42,0 ins Ziel.
Erstmals errang das Martinus-Gymnasium Linz den Pokal für die teilnehmerstärkste Gruppe und konnte mit 84 Schülern das Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef, das 71 Teilnehmer angemeldet hatte, überbieten.
Als absolutes Highlight unterbot Eavans Kipkoech Korir vom Mizuno Team in 1:03:18,0 Stunden beim Halbmarathon den im vergangenen Jahr aufgestellten Streckenrekord von 1:05:05,0 des Kenianers Dickson Kimutai Kimayo und konnte die dafür ausgeschriebenen 1000 Euro mit nach Hause nehmen. Es vergingen mehr als zehn Minuten, bis der zweite Läufer, Maciek Miereczko vom F.V. Citylauf Erftstadt, in der immer noch guten Zeit von 1:14:00,0 das Ziel an der Sporthalle in Vettelschoß erreichte.
Den dritten Platz errang Torsten Schneider vom 7G runergy Laufteam in 1:17:52,0. Bei den Frauen setzte sich Vorjahressiegerin Annika Peiler, Triathletin bei den SSF Bonn, in 1:27:49,0 erneut durch. Annette Geiken (LAZ Puma Rhein-Sieg) landete mit 1:31:19,0 auf dem zweiten Platz, gefolgt von Lokalmatadorin Birgit Lennartz in 1:36,54,0. Die Ehrungen nahm Ortsbürgermeister Falk Schneider vor.
Die Staffel Running Altstars mit Simon Blatzheim und Johannes Gatzweiler, die allerdings noch recht frisch aussahen, holte sich mit einer Zeit von 1:27:36,0 den begehrten Pokal für die erste Staffelmannschaft. Einen Sonderpreis erhielt die älteste Teilnehmerin des Laufs, Ursula Schmitz vom TV Witzhelden, die mit 81 Jahren den Halbmarathon in 2:50:42,0 lief und damit vorletzte Läuferin wurde. In New York, Kapstadt, Wien und vielen anderen Orten weltweit ist sie bereits Ultras, Marathons und Halbmarathons gelaufen, obwohl sie erst mit 50 Jahren zum Laufsport kam.
Besondere Erwähnung verdienen die ambitionierten Läuferinnen und Läufer des Dorint-RUN50. In drei Tagen bewältigten sie 50 Kilometer mit 1000 Metern Höhenunterschied. Eine extreme Leistung, die Torsten Schneider, 7G runergy Laufteam, in 3:11:20,0 schaffte. Zweiter wurde John Achtendung, ebenfalls 7G runergy Laufteam, in 3:19:55,0 vor Marc Schmitz vom TriTeam Dattenberg, in 3:21:14,0. Bei den Frauen siegte Sylvia Jacobs aus Berlin in 3:57:25,0, gefolgt von Petra Kath (LT SV Westum) in 4:05:53,0 und Diana Seer, ebenfalls LT SV Westum, in 4:10:13,0. Hochachtung zollten Teilnehmer und Zuschauer dem 75-jährigen Heinz Grove von der TG 48 Schweinfurt, der den Dorint-RUN50 in 6:03:48,0 Stunden bewältigte.
Der Förderverein des Linzer Franziskus-Krankenhauses und der SV Vettelschoß-Kalenborn waren erneut die Ausrichter des Höhenlaufs. Der Erlös kommt wie in jedem Jahr dem Krankenhaus zugute.
Artikel General-Anzeiger-Bonn vom 25.09.2013

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